Donnerstag, 22. Oktober 2009

Online Games boomen

Wenn von Online-Games die Rede ist, muß zwischen verschiedenen Ausprägungsformen unterschieden werden. Neben PC- und Konsolenspielen, die auch online spielbar sind, zählen hierzu vor allem die Browser-Spiele. Diese erfreuen sich als kostengünstiger und leicht zugänglicher Zeitvertreib nicht nur in den USA, sondern auch in Europa zunehmender Beliebtheit. Internationaler Vorreiter in Sachen Internet-Spielenutzung sind nach wie vor Länder wie China oder Südkorea. Dort haben Video- und Computerspiele einen völlig anderen gesellschaftlichen Stellenwert als hierzulande. Speziell Online-Games haben dort einen sehr starken Einzug ins Leben der Menschen gehalten und werden öffentlich breit akzeptiert.

Die Nutzer müssen aber auch bei augenscheinlich günstigeren Internet-Spielen aufpassen, ob die Nutzung eines bestimmten Titels nicht mit beträchtlichen laufenden Kosten verbunden ist. Ein bekanntes Beispiel für ein derartiges Spiel ist etwa das Online-Game "World of Warcraft", das inzwischen auf rund elf Mio. Spieler weltweit kommt. Neben den Anschaffungskosten für das Spiel selbst verdient der Anbieter des Titels hierbei in erster Linie über die monatlich zu zahlenden Mitgliedsgebühren. Bei sogenannten Massively Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORPGs), bei denen sich zum Teil mehrere tausend Spieler gleichzeitig in einer virtuellen Welt tummeln, können zudem spezielle Inhalte wie Spielfigur oder Gegenstände gegen Geld erworben werden, was wiederum mit Ausgaben verbunden ist.